XVIII INTERNATIONAL BALTIC JEWELLERY SHOW
 

Auf der XVII. internationalen Schmuckausstellung Amber Trip 2020 wurde der internationale Konkurs der Schmuckkunst verkündigt.

 

Verschmuzte Oceane, brennende Wälder in Amazonien, erstickende Luft von Dheli, globale Erwärmung. Und so viele gemeinsam laugende Prozesse, die Koexistenz der Natur und der Menschheit stören! Ökologische Disharmonie ebenso wie einen fürchterlichen Drachen, der zum unseren Schloss ankommt, um seine Ofrer mitzubringen...

Was für eine Vision haben wir während dieser Opposition? Werden wir uns der Angst und der Aufregung nachgeben oder werden wir eine mehr aktive Position halten? Die globale und tägliche Ansicht auf Dinge, Gedanke, Wörter und Handlungen werden sich in die Schöpfung umgestaltet werden.

 

Die Gewinner des Konkurses der Schmuckkunst „ECOSIGHT“ 2020

Grand Prix

Vita Pukštaitė-Bružė (Litauen)

„End der Fußgängerbrücke“ (aus Englischen „The end of the foot-bridge“)

Dieser Werk ist über das beängstigende Gefühl der Schutzlösigkeit

Preis in der Kategorie der Bernsteinarbeiten

Soonin Han (Südkorea)

„Wir=Ich“

Die gegenwärtige ökologische Disharmonie erfordert von uns, den Kraftbilanz wiederzuherstellen, was es bei der Anerkennung der Nachfolge und der Solidarität, die für alle Lebende eignen, möglich wäre. Jeder von unseren Welten scheint separat werden, doch aber sind sie gemeinsam eng verbunden und bilden eine gesamte Welt, und der dekorierte Bernstein zeigt die Nachfolge und die Existenz der Verbindungen im Ökosystem, die nur dann verbunden könnten werden, wann wir alle uns einigen werden.

 

 

 

 

Preis in der Kategorie der Objekte

Rachael Colley (Vereinigtes Königreich)

„Sha-green“

In der Kllektion „Sha-geen“ werden solche Lebensmittelabfälle, wie gebrauchte Zitrusschalen in Eigenschaft der ökologisch reinen, biologisch abbaubaren veganen Alternative zum luxuriösen und dekorativen Chagrin (Roche- oder der Haihaut) präsentiert. Dieses aromatische Material lebt beim Tragen: Da es sich vom Körper erhitzt, so strahlt es ein dünnes Fruchtaroma aus. Die begrenzte Lebensdauer des Schmucks betont die Flüchtigkeit und die Komplexität der menschlichen Existenz und des Zeitlaufs, demonstrierend die Annäherung des Finales, der die konventionellen Schmucke vorübergehen.

Preis in der Kategorie der Schmucke

Chien-Yu Liu (Taiwan)

„Von Moment zu Moment“

Alles in unseren Zeiten verändert sich drastisch. Der Zugang zum Wohl wird durch die Industriealisierung der Massenproduktion und die schnelle Transformation der Technologien erlechtert. Und deshalb machen sich die Menschen unaufmerksam an die Rohstoffe. Welcher genau Wert sehen wir aus dieser Sicht im Ressourcennutzung? Da der Prozess der Schmuckherstellung nicht begrenzt ist, versuche ich diese Frage zu beantworten. Durch das Schmieden der bis zur Unmöglichkeit zerspalten industriellen Umgebung wird eine Luftschicht zwischen die Matertialität und dem Handwerk geschafft. Wirklich hängt der Schmuck von der metaphysischen Abmessungen ab? Ja, ist in meiner Sicht eine Diskussion.

 

 

Preis in der Kategorie der Schmuck

Rasa Jundulaitė (Litauen)

„Immer der Erste“

Peters Ruudt sagte während seiner Präsentation, dass das von ihm ausgeferigte allererste Armband „perfekt“ war. Dieser holzernen Ring ist mein allererstes Schmuckstück. Niemals habe ich ihn gezeigt: er lag ruhig in der Kiste, aber war er für mich immer perfekt. Dieses Element der ursprünglichen Natur – rein in seiner Einfachheit – konnte ich kaum berühren.

 

 

 

 

Publikumspreis

Charlotte Parent (Frankreich)

„Gesundheitstechnik“

Wir, Menschen, nehmen von der Natur, was wir wollen, um es ohne irgendwelche Sorge für uns auszunutzen. Wir konsumieren, transformieren uns vernichten. Die Ressourcen werden knapp. Der Einfluss der Menschheit auf die Erde hat einen so kritischen Punkt erreicht, dass das Anthropozän-Konzept zur Beschreibung eines neuen geologischen Feldes von den Wissenschaftlern entwickelt wurde. Wir überlegen, dass wir nur einen Hahn öffnen können, um alles, was wir benötigen, zu bekommen. Aber werde von uns den Hahn geöffnet, so werden die Naturressourcen erschöpfen.

Dieser Preis symbolisiert den Prozess der Umwandlung von Rohstoffen in etwas, was gleichzeitig als Zerstörung oder Schönheit gelten kann. Er zeigt der Mensch, der die natürlichen Ressourcen wie Früchte zusammenpresst, ist aber auch die Harmonie, zu der der Mensch begabt ist. Der rohe Bernstein wird von einem unsinnigen Sanitärsystem abgesaugt, um in die wertvolle Schale der Zivilisation mit den glänzenden Tropfen abgegossen werden.

 

Von dem Jury verliehene Diplome:

Ieva Laskevičiūtė (Litauen)

„Pandoras Torte“

Rezept: etwas Zucker, Wasser, Eierschalen, Mehl, Silber. Leicht brennende Wälder, verschmutzte Ozeane, tödliche Viren und schmelzende Gletscher. Man muss den Kuchen bei höchster Temperatur, beschleunigend den Prozess mit einer Prise menschlicher Gleichgültigkeit backen. Den gebackenen Kuchen dekorieren wir mit Poster-Glitzer und bunten Versprechungen. Die Pandoras Torte ist gebacket. Alle Broschen werden nach diesem Rezept hergestellt.

Yaroslava Kellermann (Polen)

„Weg“ – für Harmonie von Wasser und Natur

Das Wasser ist das kostbarste aller Ressourcen, die die Menschheit besitzt. Obwohl variiert der Anteil von Wasser in einem menschlichen Körper von 70-80% bis noch mehr (Gehirn 83%, Blut 90%) und hat die entscheidendste Bedeutung für unser Leben, begünstigen wir ständig seinem Verschwinden. Am meisten allarmiert mich nicht nur Plastik im Trinkwasser, sondern überhaupt die gefährdete Existenz von Wasser. Haben Sie darüber nachgedacht, wie viel Trinkwasser zur Verfügung steht, in dem Moment, wenn Sie diese Zeilen lesen? Haben Sie darüber nachgedacht, wie es möglich wäre, mehr Wasser zu sparen? Haben Sie darüber nachgedacht, wie viele Flüsse in Ihrer Gelende übrig sind? Werden Sie einfach aktuelle Aufnahmen von Flüssen aus dem Weltraum und denen, die vor ein paar Jahren gemacht wurden, vergleichten, so würden Sie sicherlich einen auffälligen Unterschied feststellen. Hier möchte ich John Claguevon der Simon Fraser University in British Columbia zitieren: “ Die meisten Menschen schätzen den Klimawandel als schrittweise und seine Folgen als schrittweisen, aber eines der Dinge, die wir hier zeigen konnten, ist, dass man plötzlich einige ziemlich dramatische Veränderungen verursachen kann.” Ich glaube nicht, dass wir erkennen und verstehen, dass die irreversiblen Veränderungen jede Minute jetzt passieren können. Aber ich vertraue, dass für einige Teile unseres ökologischen Systems, zum Beispiel für einen kleinen Fluss in Ihrer Nachbarschaft oder für einen großen, der das Symbol der Nation ist, es noch eine Chance entsteht. Ich glaube, es liegt an uns zu entscheiden, welchen Weg zu wählen: unsere Umwelt zu zerstören und auch zerstört werden oder unsere zerstörerischen Gewohnheiten zu ändern, um zu überleben.

Joshua Kosker (USA)

„Copal (Golde Edition)“ – für eine elegante Alternative zu Amber und ein Sinn für Humor

Wie gestalten Objekte die Erfahrungen und wie können die Handlungen wiederum die materielle Welt prägen? Die Seife, getrennt von dem Körper oder ohne den Körper, dient keinen Zweck und wird in der Regel weggeworfen, sobald sie einen bestimmten Zustand der Reduktion erreicht. Diese durch das tägliche Ritual des Badens transformierten Formen vermitteln eine taktile, intime Beziehung zwischen dem Besitzer und dem Objekt. Indem ich dieses Material mehrmals mit dem Körper als Schmuck verbinde, erwecke ich eine sinnliche Erfahrung, die Betrachter und Träger gleichermaßen mit ihren persönlichen und kollektiven Erfahrungen verbindet, mit Absichten eines privateren Dialogs. Es ist höchstwahrscheinlich, dass sich die Seife im Laufe der Zeit durch natürliche Verschleiß- und Umweltfaktoren weiter verändern wird, wodurch wiederum die visuelle Geschichte und der Wert dieser momentanen, veränderlichen Formen neu gestaltet werden. Vom Körper entwickelt und aktiviert, nehmen diese alltäglichen Artefakte eine prekäre Funktion als Schmuck-Schwanken irgendwo zwischen roh und hergestellt. Als Erinnerung an seine eigene körperliche Erosion und diesen physiologischen Austausch dient das Vorhandensein des Materials.

Anna Tereshchenkova (Russland)

„Vogel und Fisch“ – für die visuelle Erklärung der Gefahr von Plastik für die Tierwelt

Die Tiere, die Vögel und die Fische schlucken Plastik und sterben. Die Menschen haben den ganzen Planeten mit Plastik verseucht. Viele schreckliche Fotos gibt es im Internet, wo wir tote Vögel und Fische sehen können, deren Mägen mit Kunststoff gefüllt sind. Die Vögel machen die Nester aus Plastik, mit ihr füttern sie ihre Küken, nehmen Plastik für einen Wurm... Ich denke, dass jetzt eine der Hauptaufgaben der menschlichen Zivilisation der Kampf gegen Müll ist.

 

 

 

Alain Roggeman (Belgien)

"Gebrochen und zurückgewonnen" – für die Balance von Denken und Komposition im Schmuck

Mein Stück ist aus dem recycelten Material (wie tue ich es gewöhnlich). In diesem Fall habe ich gebrochene Stücke und zurückgewonnenen Silberdraht genutzt. Die Reparatur, die Erneuerung, die Renovierung, die Restaurierung sind eine ökologische, umweltfreundliche und wirtschaftliche Arbeitsweise. Auf solche möglichste Weise übergebe ich meinen Respekt für unser Ökosystem.

 

 

 

 

Ilze Egle (Lettland)

„Himmel weinen über die Erderwärmung“ – für das Paradox des Denkens und des künstlerischen Ausdrucks

Annarita Bianco (Italien)

„3020| Graft series“– für konzeptuäle Sorge und nachhaltige Ausdruck in Schmuck

Die Menschen gehören zum einen Teil der Natur, weil sie ständig von ihr umgeben sind und mit ihr interagieren. Durch Beobachtung haben sie Informationen erhalten, allgemeine Prinzipien extrapoliert und Wissen über die Jahrhunderte aufgebaut. Wenn seit Jahrhunderten die „Künstliche“ und die „Natürliche“ haben zwei entgegengesetzte Polaritäten vertreten, haben die Theorien der Postmoderne hervorgehoben, dass diese Unterscheidung übertroffen wurde: Die Menschheit bildet mit ihren technologischen Erfindungen eine „Neue Natur“, hybride Netzwerke, in denen von der Menschheit produzierte natürliche Elemente und Artefakte unauflöslich miteinander verbunden sind. Da die Grenzen verwischt wurden, sind wir in das Anthropozän eingetreten, eine neue geologische Epoche, in der Menschen aktiv die Geologie und die Ökosysteme der Erde verändern. Es markiert einen Wendepunkt in der Beziehung zwischen Mensch und Natur, wie wir sie kennen. Die neuen Elemente, Proben, Gesteine und Mineralien, die durch die Agglutination einer Mischung aus geschmolzenem Kunststoffschutt und natürlichen Sedimenten entstehen, kommen als erste Effekte dieser sich wandelnden Naturgeschichte in den Blick. Sie sind greifbare Beweise für dieses „postnatürliche“ Szenario des Anthropozäns. Könnten diese neuen Formationen unsere zukünftigen Fossilien werden, als Aufzeichnung unserer Zeit hier auf dem Planeten Erde? Konnten sie den Test der Zeit für Millionen von Jahren bestehen? Das Projekt 3020 ist ein mögliches Szenario, das eine Zukunft in 1000 Jahren darstellt. Es versucht darzustellen, wie E-Abfälle und der physische Schutt des immateriellen digitalen Zeitalters in geologische Prozesse eingreift. Inspiriert von drei hauptsächlichen lithogenetischen Prozessen – sedimentären, magmatischen und metamorphen – habe ich drei verschiedene Arten von synthetischen Gesteinen geschaffen, die USB-Kabelabfälle enthalten. Diese Kabel bestehen aus einer Legierung aus Kupfer und Silber. Geschnitten, oxidiert, erhitzt und granuliert, wird der transformierte Draht in einem Epoxidharz-Guss eingebettet, die natürliche Einbeziehung in Gestein erinnert. Um diese unkonventionelle Kombination zu unterstreichen, wird Silber in neues Mineral gepfropft. Die Verpackung ist von Holzpaletten zum Transport von Mineralien, geologischen und archäologischen Funden inspiriert. Grafische Muster auf transluzentem Papier stellen einen Versuch dar, digitale Merkmale und natürliche Gesteinsstruktur zusammenzustellen: eine Symbiose aus natürlicher und postdigitaler Faszination, eine Übersetzung zu betonen, dass wir im technologischen Zeitalter ständig über die Grenze zwischen dem physischen und dem virtuellen, materiellen Raum und Cyberspace leben. Vom Sedimentgestein inspirierte parallele Schichten werden in ein gestörtes Signal, ein Störrauschmuster, übersetzt. Poröses Vulkangestein erinnert an ein gepunktetes Muster, das sich auf Lochlochkarten bezieht, die in frühen Computern verwendet werden, um digitale Daten zu enthalten. Die bei metamorphen Gesteinen typischen Deformationswellen werden zum Wind der Bits, zur visuellen Darstellung des digitalen Datenstroms, der den hertzianischen Raum ausfüllt, umgestalt werden.

Brigita Rodaitė (Litauen)

„Gärten“– für die Sensibilität zur Natur und die Ästhetik der Komposition

Die Lebensenergie aus der Erde dringt durch die Wurzeln, den Stamm und die Äste eines Baumes in eine winzige Knospe, die sich sofort in ein einzigartiges grünes Blatt verwandelt, das ins Licht schaut. Die heiße, strahlende Kraft der Sonne wird den Baum überfluten und er wird blühen, blühen, reifen... Sie ist wie eine Achse, die das Verlies, die Erde und den Himmel verbindet. Sie ist den Baum des Lebens, den starken Pfeiler der Welt, der in die Tiefen des Unsichtbaren reicht. Alles ist unzertrennlich. Alles in einem... Der Baum verbindet diese und die anderen Welten – lebenden und jenseits des Meeres. Er verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Er ist grenzenlos in Zeit und Raum. Er war, ist und wird sein... HONIG. DER BAUM DES LEBENS. DAS HOLZ DER WELT. DIE SÄULE DES UNIVERSUMS. RAUMACHSE. Wie wir ihn annehmen, ist er das unteilbare Ganze des Universums. Alles, was lebendig und leblos ist, ist ER. Der Mensch ist auch ein Teil von IHM.

 

Simona Martinkutė (Litauen)

Darius, der von sich aus begann – für die Unterstützung der ökologischen Initiative

Darius, 23 Jahre alt, aus Klaipeda. Täglich sammelt er den Müll an den Ostseestränden. Er findet alles: Flaschen, Plastiktüten, Reifen, Möbel, Haushaltsgeräte … Vom Meer zur Abfalltrennung. Ein junger Mann, der sich um die Verbindung zwischen Umwelt und Natur kümmert. Dank Darius, der mit sich selbst angefangen hat, kann man Hunderte begeistern.

 

 

 

Eglė Širvytė (Lituaen)

„Volles Haus des Regens“ – für kreative Feinheit

Wir sind überfüllt. Der unerbittliche Wunsch nach Kontrolle und Besitz zerstört unsere Harmonie. Zwischen den augenblicklichen Notwendigkeiten, den glänzenden Vitrinen, die sich jeden Tag verändern, den gefühlsbewussten Emotionen von Schauspielerinnen, vergessen wir, dass wir nicht darüber sind, es geht nicht darum. So wenig. Nur Mitgefühl und Berührung. Einfühlungsvermögen für Mensch, Gras, Blume, Käfer. Schließlich, wenn unsere Häuser aus dem Übermaß platzen, werden wir für Regen beten, um unsere Tränen wegzuwaschen.

Teresa Dantas (Portugal)

“Babel“ – für die Visualität ökologischer Probleme

Babel ist Chaos!!! Die Platte (graues Harz), die den Weg symbolisiert, sinkt in eine endlose Klippe. Das damit assoziirende Haus geht den gleichen Weg und breitet sich in den umgebenden Raum aus. Daran befestigt widersteht die Fliese (Bernstein). Die Hoffnung umwickelt diesen dynamischen Erneuerungsprozess (Leinen-Schlepp) ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Algina und Rolandas Žalimai (Litauen)

„Ich sehe fliegende Störche“ – für Romantik, Einfachheit und Nachhaltigkeit

Selber Lein – Jahr für Jahr. Unsere Vorfahren wurden von ihm abdeckt, wurde für Lebensmittel verwendet – ohne die Umwelt zu schädigen, im Einklang mit der Natur. Er wurde von jeder Familie aufgezogen, von Hand gearbeitet: keine Manufaktur, keine Industrie, nicht einmal ein Traktor. Nur mit menschlichen Händen. Der Stoff wird auf einer primitiven Maschine gewebt, von Hand poliert Bernstein und eine hölzerne Brosche. Jahr für Jahr wie unsere Vorfahren. Die Technik wiederholt sich selbst... Wie die Störche, die jedes Jahr anfliegen...

 

 

 

Peiheng Huang (Frankreich)

„Überquerend die Grenzen in der Baumhöhle“– für seine Empfindlichkeit gegenüber Naturkatastrophen und seine metaphorische Darstellung in Schmuck

Die Waldbrände in Australien wurden bisher nicht vollständig gelöscht. Unzählige Tiere wurden vertrieben oder sogar zu Tode verbrannt. Selbst wenn die Menschen versuchen werden, sie zu retten, können sie nur einen kleinen Teil ihres Lebens retten. Wäre die Baumhöhle im Wald einen Raum-Zeit-Tunnel, durch den in der Zeit und im Raum reisen kann, so rennten die Tiere in das Loch, um dem Feuer auszuweichen und zu einer anderen Raumzeit zu übergehen. Müssten sie nicht sterben? In dieser Arbeit ist Altpapier verwendet, um eine Baumhöhle zu machen. Der Bernstein stellt eine andere Zeit und Raum im Baumloch dar. Die schwarze Wolle mit goldenen Filamenten wird als Kette verwendet, darstellend die Reben des verbrannten Baumes im Feuer, die als Medium dienen können, um die beiden Zeit und Raum zu verbinden.

 

 

 

Jury-Kommission: Mitglieder des Kunst-Schmuck-Wettbewerbs „Ecosight“ 2020

Laima Kėrienė, Leiterin der Jury (Litauen)

Litauische Metallkünstlerin, Mitglied der litauischen Künstlervereinigung, Professorin an der Kunstakademie Vilnius Abteilung für Metallkunst und Schmuck. Interessengebiete: Kleinplastik, sakramentale Kunst, Kunstschmuck. Aktiver Teilnehmer von Metallsymposien, Gruppenausstellungen.

 

 

 

Pille Veljataga (Litauen)

Promovierter Geisteswissenschaftler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am litauischen Kulturforschungsinstitut, Mitglied der litauischen Künstlervereinigung, Kunstkritiker. Forschungsinteressen: Geschichte der litauischen Ästhetik, zeitgenössische Kunst der Visualisierung und Design. Hat mehr als dreißig Artikel – die meisten von ihnen über die Metallkunst und Schmuck – veröffentlicht, nahm an Ausstellung Jury Kommissionen teil.

Darijus Gerlikas (Litauen)

Juwelier, Gründer der Schmuckschule „VILNENSIS“, Gastdozent an der Fakultät für Design der Akademie der Künste Vilnius.

 

 

 

Giedymin Jablonski (Polen)

Giedymin Jablonski wurde 1946 in Gdansk, Poland geboren. Derzeit arbeitet er als Gastprofessor an der Kunstakademie in Breslau (Polen) und an der Kunstakademie Vilnius (Litauen). Seit 1970 ist er im Bereich der Kunst tätig und arbeitet als freischaffender Künstler, Lehrer, Kurator, Schriftsteller etc. Obwohl er in verschiedenen Medien arbeitet, blieb sein Hauptfeld die Kunst des Schmucks. GJ zeigte seine Werke auf zahlreichen Ausstellungen unter anderem in Legnica, London, Manchester, Berlin, Hamburg, Dortmund, Hanau, Eutin, Helsinki, Maastricht, Sofia, Wien, Reykjavik, Stavanger, Florenz, Barcelona, Santiago de Compostela, Mexiko, Moskau, Sankt Petersburg, Ribnitz-Damgarten, Warschau, Krakau, Posen etc.

Henrik Kihlman (Finnland)

Silberschmiedmeister, Schmuckdesignerin BA, Direktor der finnischen Goldsmith Assoziation, Redakteur der Baltic Jewellery News. Eigene Geschichte von 20 Jahren des Unternehmertums in eigener Galerie/Werkstatt 1990-2010.

 

 

 

Rasma Pušpure (Lettland)

Lettischer Schmuckkünstler, Mitglied der lettischen Schmuckkunstvereinigung, Dozent an der lettischen Kunstakademie, Abteilung für Metalldesign. Interessengebiete: Kunstschmuck und Schmuckdesign. Aktiver Teilnehmer internationaler Künstleraufenthalte und Gruppenausstellungen.


Wurden 75 Autoren, ausstellend über 80 erstaunlichen Kunstwerke aus der ganzen Welt (Taiwan, Spanien, Portugal, Deutschland, Belgien, Iran, Polen, Türkei, Italien, Vereinigtes Königreich, USA, Russland, Südkorea, Niederlande, Australien, Mexiko, Lettland, Griechenland, Frankreich, Österreich, Belarus und Litauen), teilgenommen.